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30.05.2018, 15:39 Uhr
Junge Union Saar kritisiert: Verkehrsministerium verschläft den Anschluss an die Zu(g)kunft!
Die gestern veröffentlichte Pressemeldung des Wirtschaftsministeriums zu den Plänen für die Ausgestaltung des ÖPNV im Saarland und die Erarbeitung eines neuen Verkehrsentwicklungsplanes stößt bei der Jungen Union (JU) Saar auf deutliche Kritik. Der Landesvorsitzende der JU Saar Alexander Zeyer MdL: „Es ist ein Armutszeugnis, dass das Wirtschaftsministerium hier den dringend notwendigen Anpassungsbedarf mit fadenscheiniger Argumentation verschleppt. Die Vorschläge von Staatssekretär Roland Theis, insbesondere zum Ausbau der Anbindungen nach Luxembourg und Lothringen sind zukunftsorientiert und sie spiegeln auch unsere Vorstellung von einem modernen, grenzüberschreitenden Personennahverkehr wider!“

Von dem ursprünglich angekündigten Termin für die Vorstellung des neuen Verkehrsentwicklungsplanes im Frühjahr 2018 ist das Ministerium jetzt schon über ein Jahr ins Frühjahr 2019 abgerückt.

„Das Wirtschaftsministerium versucht hier ganz klar, seine Untätigkeit durch Verweise auf Zuständigkeiten zu kaschieren. Frau Rehlinger muss das Thema endlich stärker vorantreiben, um für einen attraktiveren ÖPNV im Saarland zu sorgen. Davon merkt man jedoch in den vergangenen Jahren wenig bis gar nichts“ so Zeyer weiter.
„Wir haben als JU Saar bereits mehrfach konstruktive Beiträge zu einer zukunftsfähigen Ausgestaltung des ÖPNV im Saarland gemacht. Zuletzt haben wir uns im März dieses Jahres mit Vertretern der beteiligten Unternehmen ausgetauscht. Für das völlig undurchsichtige Tarifsystem haben wir eine zeitgemäße Alternative mit einem entfernungsabhängigen Ringsystem erarbeitet. Die Möglichkeiten der Digitalisierung müssen genauso konsequent genutzt werden, daher haben wir Vorschläge für die Einführung des E-Ticketing, die Vernetzung von Fahrplänen oder die Potentiale von Car-Sharing-Modellen ausgearbeitet. Frau Rehlinger scheint hingegen mit dem Status Quo zufrieden zu sein, womit sie die Zukunft des Saarlandes als Wirtschaftsstandort im Herzen Europas aufs Spiel setzt“ so Zeyer abschließend. 

 

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