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28.08.2012, 15:25 Uhr
Ein Flughafen – Zwei Standorte?
JU Rheinland-Pfalz und JU Saar fordern schnelle Kooperation der Flughäfen Saarbrücken und Zweibrücken
Anlässlich einer gemeinsamen Besichtigung der Flughäfen in Zweibrücken und Saarbrücken-Ensheim durch die Landesvorstände der Jungen Union (JU) Rheinland-Pfalz und Saar fordern die Landesvorsitzenden Johannes Steiniger und Markus Uhl nun schnell weitere Schritte zu einer Kooperation der beiden Flughäfen zu unternehmen. In Anbetracht der finanziellen Situation beider Länder wäre eine Kooperation der beiden Flughäfen von Vorteil für beide Seiten. Im Interesse der Bürgerinnen und Bürger fordert die Junge Union die Entwicklung einer gemeinsamen tragfähigen Zukunftsvision, welche durch Profilbildung den Erhalt beider Standorte sichert und deren gemeinsame Weiterentwicklung zukünftig stärkt.
JU-Landesvorsitzender Markus Uhl
„Angesichts des Desasters am Nürburgring ist die Rheinland-Pfälzische Landesregierung gefordert, die Verhandlungen mit dem Saarland nun schnell zum Ende zu bringen“, so der Vorsitzende der JU Rheinland-Pfalz Johannes Steiniger. Der Erhalt eines eigenen Flughafens als Wirtschaftsfaktor ist von existenzieller Bedeutung für das Saarland. „Wir sprechen uns für eine Kooperation aus, die für beide Seiten Vorteile hat. Das Konzept muss lauten: Ein Flughafen, eine Verwaltung, zwei Standorte. Ziel muss es sein, beiden Standorten Entwicklungschancen zu geben, die die Anbindung unserer Region an den Flugverkehr für Personen und Waren nachhaltig verbessert“, so JU-Saar-Chef Markus Uhl weiter.

Gerade für die junge Generation im Südwesten sind länderübergreifende Infrastrukturprojekte von zentraler Bedeutung. „Wir fordern deshalb beide Landesregierungen auf, ein Ländergrenzen überschreitendes Infrastrukturkonzept für die Saar-Pfalz-Region vorzulegen, das alle Verkehrsmittel umfasst – von der Bahn, über die Busverbindungen und Straßenbau bis hin zur Flughafen-Kooperation“, so die beiden Vorsitzenden abschließend.