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28.01.2013, 14:57 Uhr
JU Saar begrüßt Vorstoß zur Vereinfachung des Steuersystems
JU Saar spricht sich für eine radikale Vereinfachung des deutschen Steuersystems aus und unterstützt damit den Vorstoß von Nadine Schön MdB und anderen Mitgliedern der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
„Eine Vereinfachung des deutschen Einkommenssteuerrechts ist längst überfällig“ findet der saarländische JU-Landesvorsitzende Markus Uhl und fügt weiter hinzu: „Daher freue ich mich über den gemeinsamen Vorstoß der saarländischen Bundestagsabgeordneten Nadine Schön und weiterer Mitglieder der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag“.

„Als Lösung sehen wir eine radikale Vereinfachung des deutschen Steuerrechts wie sie viele Experten und die JU seit Jahren fordern“, so Uhl weiter. „Ein Beispiel könnte dabei das vom CDU-Wirtschaftsexperten Friedrich Merz vorgeschlagene „Bierdeckel“-System sein. Unser aktuelles Steuersystem ist so kompliziert, dass nur noch die davon profitieren, die sich einen Steuerberater leisten können. Dies ist unsozial und muss geändert werden“, fügt Uhl hinzu.

Weiterhin fordert die JU die sog. „Kalte Progression“ endlich abzuschaffen. Lohnsteigerungen kommen häufig bei den Bürgern nicht an, weil durch das aktuelle deutsche Einkommenssteuersystem Lohnerhöhungen meist beim Fiskus statt beim Bürger landen.

Ziel der JU Saar ist es, dass jeder Bürger seine Steuererklärung in wenigen Minuten selber machen kann. „Ein einfacheres System würde eine Menge Verwaltungsaufwand bei Privatleuten, Unternehmen aber auch den Finanzämtern einsparen, was im Endeffekt allen zu Gute kommt, weil die Mittel dann anderwärtig einsetzbar sind“, so Uhl abschließend.