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10.09.2015, 10:22 Uhr
Junge Union Saar fordert europäische Lösung
„Wir als Junge Union fühlen uns verpflichtet, den schutzbedürftigen Flüchtlingen zu helfen“, sagte JU Landeschef Alexander Zeyer. „Um diese Hilfe leisten zu können, müssen wir uns auf die schutzbedürftigen Flüchtlinge konzentrieren. Die große Hilfsbereitschaft in allen Ehren, aber wenn wir den hilfsbedürftigen langfristig helfen möchten, müssen wir uns auf diese Menschen begrenzen, die unseren Schutz am dringendsten benötigen. Ansonsten besteht die Gefahr, unsere Möglichkeiten zu überschreiten und den wirklich Hilfsbedürftigen nicht mehr helfen zu können.
Bei der Hilfe verpflichten wir uns menschenwürdige Standards zu bieten. Wenn wir in den Flüchtlingswellen auch solche aufnehmen, die nicht Schutzbedürftig sind, gefährden wir die Möglichkeit zu helfen und die Möglichkeit den Schutzbedürftigen menschenwürdige Standards zu bieten. So weit darf es nicht kommen“, sagte der stellvertretende JU Landesvorsitzende Philip Hoffmann. 

Alexander Zeyer forderte eine europäische Lösung: „Ein Mitgliedsstaat alleine kann das Problem nicht lösen. Wir benötigen eine gemeinsame Lösung und müssen uns hier auf gemeinsame Regeln und Schlüssel einigen. Hier ist die Kommission gefragt. Deswegen fordern wir die Europäische Kommission auf, Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Auch im Kampf gegen die Schlepperkriminalität muss gemeinsam gekämpft werden." 

Philip Hoffmann ergänzt: „Es darf nicht sein, dass Kriminelle damit Geld verdienen, dass sie das Leben von Menschen in einer Notsituation aufs Spiel setzen. Hier muss mit europäischer Kooperation gegen diese Kriminelle vorgegangen werden.“