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05.07.2015, 09:22 Uhr
Rechte der Schüler müssen gewahrt werden

Die Junge Union Saar fordert den saarländischen Bildungsminister Commercon auf, die Schulen im Saarland umfassend über die geltende Rechtslage bei hohen Temperaturen zu informieren, damit ein angemessener Umgang mit der Hitze im Schulalltag gegeben ist. Eine bloße Pressemitteilung wird dem kaum dienlich. Hintergrund sind Anrufe und Nachrichten mehrerer besorgter Schüler und Eltern, die darauf deuten lassen, dass in einigen Schulen aktuell Verstöße gegen die geltende Rechtslage vorgekommen sind.

„Ich habe in den letzten Tagen mehrere Nachrichten von besorgten Schülern erhalten, die beklagen, dass an ihren Schulen die geltende Rechtslage gebrochen wird und bei den aktuell sehr hohen Temperaturen auch nach der vierten Unterrichtsstunde noch Klassenarbeiten geschrieben werden bzw. in den kommenden Tagen geschrieben werden sollen“, so der saarländische JU-Landesvorsitzende Alexander Zeyer. Alexander Zeyer unterhält als ehemaliger Sprecher der Landesschülervertretung Saar bis heute einen „guten Draht“ zu mehreren Schulen sowie der Landesschülervertretung.

Nach aktueller Rechtslage dürfen unter anderem in den Klassenstufen eins bis zehn nach der vierten Unterrichtsstunde keine Klassenarbeiten bzw. schriftliche Überprüfungen mehr geschrieben werden, wenn die Außenlufttemperatur bis 10:00 Uhr bereits 23 Grad im Schatten erreicht hat. „Das Wohl der Schüler muss hier im Vordergrund zu stehen. Daher sollten die noch bis zu den Sommerferien ausstehenden Klassenarbeiten, nach Möglichkeit, in den ersten beiden Unterrichtsstunden geschrieben werden, wenn die Temperaturen noch vergleichsweise gering sind. Alles andere kann weder im Sinne der Schüler noch der Schulen oder Herrn Commercon sein“, schließt Zeyer.