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20.06.2015, 15:39 Uhr
JU Saar für neues Rentensystem und die Ausarbeitung des Ehegattensplittings
Die Junge Union Saar begrüßt den Vorschlag des JU Bundesvorsitzenden Paul Ziemiak, der eine Anpassung des Renteneintrittsalters an die durchschnittliche Lebenserwartung des jeweiligen Jahrgangs gefordert hat. Unbestritten ist, dass die durchschnittliche Lebenserwartung proportional mit den Jahrgängen steigt. Die Kinder des Jahrgangs 1985 müssen somit ein geringeres Eintrittsalter als beispielsweise die Kinder des Jahrgangs 2005 haben.
"Nur auf diese Weise ist unser umlagenfinanziertes Rentensystem zukunftsfähig", so Alex Zeyer, Landesvorsitzender der Jungen Union Saar. Außerdem verlangt die JU eine Modernisierung des Ehegattensplittings und somit die Schaffung eines "Familiensplitting". Die steuerliche Entlastung durch das Splitting soll sich mit der Zahl der Kinder erhöhen. Zudem fordert die JU ein Starterpaket für Eltern. Für jedes Neugeborene sollen die Eltern einen Betrag von 1000 Euro zur Erstausstattung ihres Kindes erhalten.
Die Junge Union Saar spricht sich jedoch gegen die Forderung der Jungen Union Deutschlands aus, Kinderlose finanziell zu belasten. "Menschen, die aus welchem Grund auch immer, keine oder nur ein Kind bekommen haben, dürfen dafür nicht zur Kasse gebeten werden", so Zeyer abschließend.