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02.08.2016, 15:29 Uhr
Linkspartei im Saarland unwählbar

„Jemand, der sich nicht mit einem Land identifizieren kann, darf niemals in Regierungsverantwortung für dieses kommen“, kommentiert Alex Zeyer, der Vorsitzende der JU Saar, erschrocken über die neuesten Forderungen aus den Reihen der Linken bzw. ihrer Parteijugend im Saarland. „Das Ganze hat einmal mehr gezeigt, dass diese Partei unwählbar ist“, so Zeyer weiter. Hintergrund ist das mehr als fragwürdige Positionspapier „Warum uns euer Fahnengeschwenke ankotzt!“, das die Parteijugend der Linken in diesen Tage veröffentlicht hat. 

In der dazugehörigen Pressemitteilung mit dem ähnlich originären Titel „Warum Deutschland-Fahnen die Linken-Jugend ankotzen“ machen diese das Zeigen der Deutschlandfahne für die „Erhöhung von nationalen Konstruktionen und den damit verbundenen Ausgrenzungsmechanismen“ verantwortlich und fordern „Fahnen runter“. „Ich bin fassungslos, über die Worte, welche die jungen Linken gefunden haben. Die Forderung das Zeigen der Fahne unseres Heimatlandes Deutschland zu verbieten, ist für mich nicht nachvollziehbar. Die Behauptung Nationalstolz führt zu rassistischer Gewalt, ähnlich wie es die Grüne Jugend vor mehreren Wochen verlauten ließ, macht mich wütend und sprachlos zugleich“, so Zeyer.

Wir fragen uns: „Was für Spießer und Spielverderber sind das?“ Viele unserer Mitglieder waren in Frankreich bei der EM vor Ort, auf den Fanmeilen in Deutschland oder haben die Spiele anderenorts angeschaut und alle haben sie von freudigen Momenten berichtet, wo gemeinsam mit den Fans anderer Nationen gefeiert, gefiebert und auch mal getrauert wurde. Anstatt es den Menschen zu gönnen, dass diese sich mit ihren Freunden gemeinsam die EM-Spiele anschauen und durch das Tragen von Trikots zeigen, welches Team sie favorisieren, werden in dem Papier trikotragende Kinder Soldaten in Uniform gleichgesetzt und in guter alter sozialistischer Manier über die Ausbeutung des Arbeiters durch das Kapital in den westlichen Industrienationen lamentiert. „Wenn die Vertreter der Linken ernsthaft daran glauben, dass man das ‚kapitalistische System Deutschland‘ bekämpfen sollte, damit sich dann die ‚gute sozialistische Weltrepublik‘ auftut, in der jeder Glückseligkeit erlangen wird, dann tun sie mir echt leid“, äußert sich Zeyer fassungslos im Hinblick auf einige sonderbare Passagen in dem Papier. Diese Menschen wissen es nicht zu schätzen, dass sie in Deutschland leben und hier ihre Freiheiten genießen können.

Die Junge Union Saar bekennt sich klar zu Deutschland. „Wenn diese Menschen Deutschland und die deutsche Gesellschaft so vehement ablehnen, dann sollten sie vielleicht wo anders hinziehen und dort ihr Glück versuchen“, so Zeyer abschließend.