Junge Union Saar
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30.06.2012, 15:30 Uhr
JU Saar: Ende des Bergbaus an der Saar ist zugleich auch Ende eines großen Teils der Geschichte unseres Landes
Zum Ende des Steinkohlebergbaus im Saarland erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Union Saar Markus Uhl: „Mit dem Ende des Steinkohlebergbaus geht auch ein bedeutender ein Teil der Geschichte unseres Landes und vieler seiner Einwohner zu Ende. Es endet eine Tradition, die unser Land und seine Menschen wie keine zweite Region in Europa geprägt hat.
Unsere Gedanken sind daher heute bei den Bergleuten und deren Familien. Der Bergbau hat das Saarland, seine Einwohner und die Landschaft über Jahrhunderte hinweg bestimmt. Dies sieht man heute noch z.B. an vielen Seen, Bergen, Fördertürmen und Siedlungen, die im Rahmen des Bergbaus entstanden sind. Andererseits wissen wir, dass sich damit auch neue Chancen für den Strukturwandel und für den Ausbau von erneuerbaren Energien eröffnen. Daher gilt für die Junge Union Saar nach wie vor: der jetzt vollzogene Ausstieg ist richtig. Aus ökologischer und ökonomischer Sicht war und ist ein Abbau von Steinkohle in Deutschland nicht mehr sinnvoll. Die Junge Union war Anfang der 90er Jahre die erste politische Organisation, die sich für ein sozialverträgliches Ende des Bergbaus im Saarland ausgesprochen hat und schließlich war es Ministerpräsident Peter Müller, der nach dem schweren Grubenbeben im Jahr 2008 den sozialverträglichen Ausstieg in die Wege geleitet hat. Dass der Ausstieg auch wirklich sozialverträglich gelingen konnte, ist ein Erfolg der CDU-geführten Landesregierung. Heute ist ein Tag der Erinnerung und des Rückblicks auf eine lange Bergbautradition. Diese Traditionen und Erinnerungen an diesen so wichtigen Teil unserer Geschichte gilt es zu bewahren. Hierfür setzt sich die JU Saar auch in Zukunft ein. Morgen ist der Blick aber nach vorne zu richten auf ein weiteres Vorantreiben des Strukturwandels im Saarland, auf die Sicherung der Existenz des Landes durch die Einhaltung der Schuldenbremse und auf die nachhaltige und gerechte Umsetzung der Energiewende ohne neue Subventionsgräber“.