Junge Union Saar
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Archiv
06.06.2013, 14:33 Uhr
JU Saar, Jeunes Populaires und CSJ: Politik in Europa muss generationengerechter werden
Die drei politischen Jugendorganisationen Junge Union Saar, die luxemburgische CSJ und die Jeunes Populaires aus dem Departement Moselle trafen sich kürzlich in Remerschen (Luxemburg) zu einer Diskussionsrunde zum Thema Generationengerechtigkeit. Die rund 70 Jugendlichen aus Deutschland, Frankreich und Luxemburg diskutierten mit dem saarländischen Finanz- und Europaminister Stephan Toscani MdL, Anne Grommerch (Mitglied der französischen Nationalversammlung) sowie Serge Wilmes (Mitglied der luxemburgischen Abgeordnetenkammer).
Gemeinsame Veranstaltung von JU Saar, CSJ und Jeunes Populaires. Diskussion zum Thema Generationengerechtigkeit mit Politikern aus Deutschland, Frankreich und Luxemburg. Gemeinsames Positionspapier der drei politischen Jugendorganisationen verabschiedet
Dabei wurde deutlich, dass das Thema generationengerechte Politik in Deutschland, Luxemburg und Frankreich zwar unterschiedliche Facetten aufweist, doch die Fragestellung länderübergreifend dieselbe ist: „Wie gestalten wir Politik so, dass wir der jungen und den nächsten Generationen durch übermäßige Ausgaben und Verschuldung nicht die notwendigen Gestaltungsmöglichkeiten nehmen?“

Einig waren sich alle Teilnehmer darin, dass eine generationengerechtere Politik nur im Dialog der Generationen möglich ist. Problematisch sei allerdings, dass Politik häufig sehr gegenwartsorientiert agiere und teilweise dringend notwendige Reformen aufgeschoben und Probleme so in die Zukunft vertagt würden, was letztlich die Belastungen auf kommende Generationen verlagere.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion verabschiedeten die Teilnehmer aus den drei Ländern einstimmig ein gemeinsames Positionspapier für eine europäische generationengerechte Politik. Markus Uhl (Junge Union Saar), Serge Wilmes und Xavier Verdetti (Jeunes Populaires Moselle) erklärten dazu: „Die junge Generation in unseren Ländern ist bereit, sich den Herausforderungen zu stellen, aber dazu braucht sie auch die notwendigen Voraussetzungen und Gestaltungsmöglichkeiten in der Zukunft. Grundlage dafür sind gute Bildungschancen und die Bekämpfung der zum Teil extremen Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Wir fordern weiterhin den Abbau der Staatsverschuldung und eine gerechtere Lastenverteilung der Sozialversicherungen, die leider zunehmend von den jüngeren Generationen getragen wird, was zukünftige Handlungsspielräume immer geringer werden lässt.“