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Neuigkeiten
18.06.2015, 16:09 Uhr
JU Saar begrüßt steuerliche Entlastungen für Eltern und Berufstätige
„Der heutige Beschluss zum Abbau der kalten Progression ist ein wichtiges Zeichen zugunsten der Leistungsträger in unserer Gesellschaft“, erklärt der stellvertretende saarländische JU-Landesvorsitzende Sebastian Brüßel.
Am heutigen Donnerstag hat der Dt. Bundestag Maßnahmen zum Abbau der kalten Progression im Bereich der Einkommensteuer beschlossen. Demnach werden die Tarifeckwerte bei der Einkommensteuer um ca. 1,5 % verschoben, was zu Entlastungen der steuerzahlenden Bevölkerung führt. Die Zustimmung des Bundesrates ist zu diesem Gesetz noch erforderlich, damit dieses Gesetz in Kraft treten kann, jedoch wurde heute schon einmal mit dem Bundestagsbeschluss eine wichtige Hürde genommen. "Die Junge Union Saar begrüßt den Beschluss des Bundestages ausdrücklich. In Zeiten von Rekordsteuereinnahmen ist diese — zugegebenermaßen meist beitragsmäßig geringe — Entlastung der Leistungsträger unserer Gesellschaft ein überfälliger Schritt", fährt Brüßel fort. Grundsätzlich positiv bewertet die Junge Union Saar zudem, dass die kalte Progression alle zwei Jahre durch Anpassung der Steuertarife an die Inflationsrate auch künftig kompensiert werden soll. "Wir bleiben allerdings der Auffassung, dass eine regelmäßige automatische Inflationsanpassung, die gesetzlich verankert ist, der bessere Weg ist. Dadurch würde das Phänomen der "klebrigen Hände des Staates" und heimliche Einkommensteuererhöhungen für die Zukunft ohne gegenteiligen Beschluss von Bundestag und Bundesrat quasi ausgeschlossen", erläutert Brüßel. Die JU Saar begrüßt auch die weiteren beschlossenen steuerlichen Entlastungen für Familien und Alleinerziehende durch die unionsgeführte Bundesregierung. Nichts desto trotz muss die Entscheidung für Kinder auf absehbare Zeit noch stärker steuerlich gewürdigt werden. „Wer arbeitet und Kinder großzieht, der leistet einen wichtigen Beitrag für unser Land, der nicht aufgewogen werden kann. Dennoch sollte man es versuchen, indem man diejenigen ganz klar steuerlich entlastet und damit diese Leistung würdigt", schließt der saarländische JU-Landesvorsitzende Alexander Zeyer.