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Neuigkeiten
16.04.2015, 15:43 Uhr
Sparkommissar für Saarbrücken nötig
„Die Unverfrorenheit, die Charlotte Britz an den Tag legt, ist schon etwas besonderes, aber mit Hinblick auf die kommende Landtagswahl kaum verwunderlich“, so der saarländische JU-Landesvorsitzende Alexander Zeyer. Die Stadt Saarbrücken lebt seit Jahren über ihre Verhältnisse, nicht nur zu Lasten der anderen saarländischen Kommunen oder des Landeshaushaltes, sondern aller Saarländerinnen und Saarländer.
Anstatt jedoch endlich ihren Beitrag zu leisten, um den hohen Schuldenberg des Landes abzubauen, bringt Frau Britz fadenscheinige Argumente hervor und schlägt damit jenen ins Gesicht, die bemüht sind, dass auch künftige Generationen im Saarland noch Heimat und Arbeit haben. Während andere Kommunen intensiv daran arbeiten, ihren Haushalt zu konsolidieren und in diesem Zusammenhang Stellen abbauen, führt Frau Britz an, dass man doch schon einmal vor fünf Jahren die Steuern erhöht habe und dass es in Saarbrücken sehr viele Kitas gibt. Gibt es die in anderen Kommunen etwa nicht? Vergleicht man die Zahl der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst der Stadt Saarbrücken gerechnet auf die Einwohnerzahl mit anderen saarländischen Kommunen, so hat Saarbrücken hier durchaus Einsparpotential. Britz versucht hier wohl, Wohltaten zu verteilen und nötige Veränderungen der Verwaltungsstruktur auf die lange Bank zu schieben, um sich als möglichen Konkurrenten um die Spitzenkandidatur der SPD bei der nächsten Landtagswahl in Stellung bringen zu können. Charlotte Britz handelt unverantwortlich und unsolidarisch mit dem Rest des Landes. Das ist keine nachhaltige Politik sondern eine Trotzhandlung, wie man sie aktuell eventuell noch auf weltpolitischer Bühne von Vertretern eines reformunwilligen EU-Landes erlebt. Man kann Geld nicht einfach nur verteilen, man muss es zuvor erst auch erwirtschaften, das vergessen die linken Vertreter des politischen Spektrums all zu gerne. „Wir fordern daher einen Sparkommissar für Saarbrücken, um den städtischen Haushalt endlich auf Nachhaltigkeit hin auszurichten“, so Zeyer weiter. Selbst die Landes-SPD hat vor einigen Wochen lautstark verkündet, die im Raum Saarbrücken vorhandenen Verwaltungsstrukturen auf ihre Effizienz hin überprüfen und optimieren zu wollen. Dem sollten endlich Taten folgen. Der erste Schritt wäre es, ihre Parteifreundin Charlotte Britz einmal von ihrem hohen Ross herunter zu holen und ihr mitzuteilen, dass Solidität da ihre Grenzen findet, wo jemand aussteigt, keine Eigeninitiative mehr zeigt und den anderen gänzlich auf der Tasche liegt.